1. Stoßwellentherapie

 

 

Die Stoßwellentherapie nutzt energiereiche Schallwellen, um chronische Schmerzen gezielt zu behandeln. Das Gerät leitet Impulse durch die Haut ins Gewebe, was die Durchblutung stark anregt, Entzündungen hemmt, die Zellregeneration aktiviert und Verkalkungen zertrümmern kann.

 

Sie wird häufig eingesetzt bei Beschwerden wie Fersensporn, Kalkschulter, Tennisarm oder Achillessehnenproblemen. Eine Behandlung dauert meist nur 3 bis 5 Minuten, ist oft nach 3 bis 5 Sitzungen erfolgreich und kann zwar kurzzeitig schmerzhaft sein, regt dafür aber effektiv die Selbstheilung des Körpers an. Auch zur Behandlung von Cellulite wirkt die Stoßwellentherapie sehr erfolgreich

 

 

 

2. Hochinduktionstherapie

 

 

Die Hochenergie-Induktionstherapie nutzt ein extrem starkes, gepulstes Magnetfeld, das tief in das Gewebe eindringt, um die elektrische Ladung der Zellen zu regenerieren. Dies regt die Durchblutung an, hemmt Entzündungen, lockert Muskeln und beschleunigt die Heilung von Knochen und Sehnen.

 

Sie wird vor allem bei Rückenschmerzen, Arthrose, Bandscheibenproblemen, Beckenbodenproblemen (sämtliche Inkontinenzen und Impotenz) Muskelverspannungen und Sportverletzungen eingesetzt. Die Behandlung dauert ca. 10 bis 20 Minuten, ist absolut schmerzfrei (man spürt oft nur ein leichtes Muskelzucken) und kann sogar durch die Kleidung hindurch durchgeführt werden, meist verteilt auf 3 bis 6 Sitzungen.

 

 

 

3.MSK-Ultraschallgerät

 

 

Das MSK-Ultraschallgerät (Muskel-Skelett-Ultraschall) ist ein hochmodernes Bildgebungsverfahren, das in der Physiotherapie zur präzisen diagnostischen Untersuchung eingesetzt wird. Es ermöglicht dem Therapeuten, Muskeln, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel und Gelenke in Echtzeit und direkt in der Praxis millimetergenau zu analysieren. Der besondere Vorteil liegt in der dynamischen Untersuchung: Gewebestrukturen können auch während der Bewegung dargestellt werden, um Funktionseinschränkungen, Verletzungen oder Entzündungen exakt zu lokalisieren. Diese schmerz- und strahlungsfreie Diagnose bildet die perfekte Grundlage für einen gezielten, individuell angepassten Therapieplan.

 

 

 

4. Behandlung von Craniomandibulären Dysfunktionen

 

 

Bei der Behandlung von Craniomandibulären Dysfunktionen werden die Kiefergelenke behandelt. Eine Fehlstellung der Unterkiefer gegen die Schädelknochen sowie Muskeldysbalancen der Kaumuskulatur sollen ausgeglichen werden um Kopf-, Zahn- und Kieferschmerzen zu verbessern. Da die Kiefergelenke einen funktionellen Zusammenhang mit der Halswirbelsäule haben, können sich auch da Schmerzen ausbreiten, die dann mit dieser Behandlung gebessert werden sollen.

 

 

 

5. Craniosacrale Therapie

 

 

Die Craniosacrale Therapie ist eine sanfte, manuelle Behandlungsmethode die auf struktureller und emotionaler Ebene wirkt. Das Ziel ist eine Wiederherstellung einer optimalen Harmonie innerhalb des Craniosacralen Systems im Sinne eines Spannungsausgleiches.


Das Craniosacrale System ist die Umgebung worin sich das zentrale Nervensystem befindet. Es besteht aus Hirn- und Rückenmarkshäuten, ihren knöchernen und Weichteilverbindungen, sowie der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit.

 

 

 

6.Motorisierte Bewegungstherapie (CPM / Artromot®)

 

 

Was ist das? Die passive Bewegungstherapie mit motorisierten Bewegungsschienen (häufig bekannt als Artromot®) ist eine sanfte Methode zur Mobilisation verletzter oder operierter Gelenke. Das Gerät übernimmt dabei die Bewegung von Knie und Hüfte vollautomatisch, sodass Sie Ihre eigenen Muskeln komplett entspannen können.

 

Wofür wird es eingesetzt? Der Einsatz erfolgt meist in der frühen Phase nach Operationen (z. B. nach einem Kreuzbandersatz, einer Meniskus- oder Sehnennaht sowie nach dem Einsatz von Endoprothesen) oder nach schweren Verletzungen.

 

Die Vorteile auf einen Blick:

 

  • Beugt Versteifungen vor: Das Gelenk bleibt schonend in Bewegung.
  • Fördert die Heilung: Die passive Bewegung verbessert den Stoffwechsel im Gewebe und transportiert Schwellungen schneller ab.
  • Schmerzlinderung: Durch die gleichmäßige Mobilisation können Schmerzen gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt werden.

 

 

 

7. Elektrotherapie

 

Bei der Elektrotherapie nutzt der Therapeut spezielle Stromformen um die elektrische Erregbarkeit der Nerven und Muskeln zu beeinflussen. Die Elektrotherapie wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd, stoffwechselanregend und hilft verspannter Muskulatur einen normalen Spannungszustand zu erlangen. Zu schwache Muskulatur kann mit dieser Therapieform kräftigend aufgebaut werden. Die Elektrobehandlung ist auch sehr gut einsetzbar bei Nervenläsionen wie z.B. bei peripheren Lähmungen.

Ein spezielles Verfahren, bei dem mittels Galvanischen Stroms medikamentös wirkende Salben in den Körper eingebracht werden, nennt sich Iontophorese.

 

 

 

 

 

8. Gruppentherapie

Einzelne Yoga-Kurse, Wirbelsäulen-Kurse und Yogagymnastik-Kurse

 

 

 

9. Beckenbodengymnastik

 

Die Beckenbodenmuskulatur hat eine Stützfunktion für die Eingeweide, ist wichtig für die Stabilisierung der "Körpermitte", muss aber auch entspannungsfähig sein bei der Entleerung von Blase und Darm, sowie bei Entbindungen.

Die Beckenbodenmuskulatur kann bei vielen Beschwerdebildern aus den Bereichen der Gynäkologie, Urologie , der Inneren Medizin sowie der Orthopädie in Betracht gezogen werden.


Deshalb sind die Behandlungsziele:

  • die Körperwahrnehmung
  • die Kräftigung
  • die Dehnung / Entspannung
  • das Verhalten im Alltag, z.B. beim Husten, Niesen, Bücken, Tragen, Halten

     

    Wirkt hocheffizient in Kombination mit Hochinduktionstherapie!!!

 

 

 

 

10. Heißluft - Rotlicht - Therapie / Fango

 

 

Mit den wärmenden Strahlen der Rotlichtlampen soll sich insgesamt die Gewebetemperatur erhöhen und die Durchblutung verbessern. Durch die äußere Erwärmung wird die Spannung in der Muskulatur reduziert, der Schmerz gedämpft und die Dehnfähigkeit des Bindegewebes verbessert. Die Rotlichttherapie kann zum Beispiel sehr gut mit Massagetherapie oder Manueller Therapie kombiniert werden.

 

Fango ist ein heilender Schlamm vulkanischen Ursprungs. In unserer Praxis wird er als Fangopackung verabreicht, wobei die Fangoanwendung 30 min. andauert. Es ist besonders sinnvoll, die Fangopackung vor einer Behandlung an der Muskulatur oder des Bindegewebes zu verabreichen, da es die Durchblutung anregt, die Schmerzen lindert sowie Muskeln und Bindegewebe entspannt.

Die Anwendungsgebiete der Fangopackung erstrecken sich von chronisch rheumatischen Gelenkerkrankungen, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, traumatischen Zerrungen, Muskelfaserrissen, bis hin zu Muskelverhärtungen, Ischialgien sowie gynäkologischen Erkrankungen und noch einiges mehr.

 

 

 

11. Kinesio-Taping

 

 

Kinesio-Taping hat sich als eine ganzheitliche, medikamentfreie und unterstützende Therapiemaßnahme innerhalb der Physiotherapie bewährt. Schon in den siebziger Jahren entwickelte ein Arzt und Chiropraktiker aus Japan diese Therapiemethode, die sich bei vielen Krankheitssymptomen und Schmerzzuständen als sehr erfolgreich herausgestellt hat. Durch spezifisches anlegen des Tape erreicht man eine stimulierende Wirkung auf Muskulatur, Gelenke, Lymph- u. Nervensystem. Verschiedene Tapeanlagen ermöglichen den Muskelspannungszustand herunter oder herauf zu regulieren, somit ist es möglich, eine muskuläre Balance herzustellen. Das Tapematerial ist Latexfrei und sehr hautfreundlich. Es kann unbedenklich mehrere Tage auf der Haut getragen werden.


Kinesio Taping ist vielseitig anwendbar z.B. bei

  • HWS- Syndrom ( muskuläre Verspannungen, Kopfschmerz, Migräne, Tinnitus )
  • Cervico Brachialgie
  • LWS- Syndromen
  • Skoliosen
  • Epicondylitis
  • Knieschmerzen auch postoperativ
  • Lymphödem

 

 

 

 

12. Krankengymnastik (auch auf Neurophysiologischer-Basis PNF)

 

 

Die Krankengymnastischen Behandlungstechniken sind sehr vielseitig und dienen der Behandlung von Verletzungsfolgen, Funktionsstörung des Haltungs- und Bewegungsapparates, Fehlentwicklungen und vieles mehr. Zu der Behandlung gehören für den Patienten aktive wie auch passive Übungen. Der Therapeut entscheidet aus der Vielzahl von Techniken, anhand eines erstellten Befundes, welche Maßnahmen angebracht sind. Mithilfe von Pezzibällen, Therabändern und anderen Trainingsgeräten können die Behandlungen sehr vielseitig und wirkungsvoll gestaltet werden.

Ziele der Krankengymnastik:

  • Beschwerden/ Schmerzen lindern
  • Beweglichkeit fördern, Gangbild verbessern
  • Kraft und Ausdauer steigern
  • Koordination und Gleichgewicht verbessern
  • Pflegebedürftigkeit abwenden

 

 

 

13. Kryotherapie

 

 

Unter der Kryotherapie (Kältetherapie) versteht man einen gezielten, lokalen Einsatz von Kälte. Dieser ist sehr wirkungsvoll bei entzündlichen Symptomen, bei rheumatoider Arthritis, nach Verletzungen oder nach Operationen zur Schmerzlinderung. Die Kryotherapie lässt sich hervorragend mit Krankengymnastik, Manueller Therapie oder anderen Techniken kombinieren.

 

 

 

14. Lymphdrainage

 

 

Die Lymphdrainage dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen.

Durch spezielle Massagetechniken soll die überschüssig gestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe ins Lymphgefäßsystem transportiert werden wodurch der gestörte Lymphabfluss verbessert oder wiederhergestellt werden soll.

Die Manuelle Lymphdrainage wird bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen mit Kompressionsverbänden kombiniert.


Es gibt viele verschiedene Anwendungsbereiche für die Lymphdrainage, hier einige Beispiele: nach Tumor- und/ oder Lymphknotenentfernung, Muskelfaserrisse, Zerrungen, Verstauchungen, Verbrennungen, M. Sudeck u. v. m.

 

 

 

15. Manuelle Extension der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule

 

 

Bei der Manuellen Extension der Halswirbelsäule handelt es sich um eine schonende und für den Patienten angenehme Einzeltherapie. Spezielle Grifftechniken können in Verbindung mit Wärmeapplikation in Rückenlage des Patienten gekoppelt eingesetzt werden. Die meisten Reize bewirken eine Dehnung und eine Spannungslösung. Die Mobilisierung, Regulierung und Harmonisierung des betroffenen Gewebes steht im Vordergrund.


Die Manuelle Extension der Halswirbelsäule wird eingesetzt bei allen Cervikalsymptomatiken, bei HWS Syndromen, bei Schulter- Arm- Syndromen, Migräne, "Schiefhals" u .v. m.


Die Dosierung und die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild des Patienten.

 

 

 

16. Manuelle Therapie

 

 

Mithilfe der Manuellen Therapie lassen sich Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule und an Gelenken der Extremitäten lokalisieren und mit verschiedensten Techniken behandeln.


Mit der Manuellen Therapie nimmt man Einfluss auf Gelenke, Wirbelsäule, Muskulatur, Bindegewebe, Sehnen und neuralen Strukturen. Ziel ist es eine Schmerzlinderung zu erzielen, sowie eine Wiederherstellung der physiologischen Gelenk- und Muskelfunktion.


Einsetzbar ist diese Therapieform bei allen reversiblen Bewegungsstörungen des Bewegungsapparates.

 

 

 

17. Massagen

 

 

Mithilfe von unterschiedlichen Grifftechniken werden mit der Massage verschiedene Reize auf Haut, Bindegewebe und Muskulatur gegeben. Somit erreicht man eine Steigerung der Durchblutung, eine Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe und eine Entspannung in der Muskulatur, was wiederum zu einer Schmerzlinderung führt.


Anwendung findet die Massage vor allem bei Verspannungen und Verhärtungen in der Muskulatur, bei Wirbelsäulensyndromen, bei Psychosomatischen Krankheitsbildern und vieles mehr.


Je nach Krankheitsbild können verschiedene Massagetechniken angewendet werden:

  • klassische Massage
  • Bindegewebsmassage
  • Segmentmassage
  • Periostmassage
  • Colonmassage

 

 

 

18. Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

 

 

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation nutzt die Reaktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven aus um bestimmte Bewegungsmuster anzubahnen.

Das Ziel der Behandlungsmethode nach PNF ist es, die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, ein Abbau pathologischer Bewegungsmuster, die Normalisierung des Muskelspannungszustandes, die Muskelkräftigung und Dehnung zu erreichen. Die Behandlung erfolgt in Bewegungsmustern mit spezifischen Pattern und Techniken.

Ursprünglich wurde diese Therapieform zur Behandlung von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern entwickelt, wie zum Beispiel nach Schlaganfall, Querschnittlähmung oder Multiple Sklerose. Die Technik eignet sich aber ebenfalls hervorragend zur Kräftigung der Muskulatur und zur Mobilisierung der Gelenke, weshalb sie auch mit Erfolg bei chirurgischen und orthopädischen Krankheitsbildern eingesetzt wird.

 

 

 

19. Schröpfkopftherapie

 

 

Die Schröpfkopftherapie ist schon ein sehr altes Naturheilverfahren, bei der Saugglocken mit einem Unterdruck auf die zu behandelnden Stellen aufgesetzt oder verschoben werden. Die Therapie wirkt stark durchblutungsfördernd und ist intensiver in Ihrer Wirkung als die klassische Massage.


Sie wird gern eingesetzt bei:

  • muskulären Durchblutungsstörungen
  • rheumatischen und arthritischen Schmerzen
  • Neuralgien

 

 

 

20. Ultraschall

 

 

Ultraschallwellen wirken stark durchblutungsfördernd, schmerzlindernd, regenerationsfördernd, entzündungshemmend und erzeugen eine Mikromassage im Gewebe.

Die Ultraschalltherapie wird vor allem eingesetzt bei Gelenkarthrosen, Muskelverspannungen, Sehnenansatzreizungen, Narbenbehandlung.

Diese Form der Wärmetherapie lässt sich hervorragend kombinieren mit Manueller Therapie, Massagen, Krankengymnastik, Elektrotherapie ( Simultanverfahren ) und vieles mehr.

Mittels Ultraschall kann man auch Medikamentöse Salben in den Körper einbringen, diesen Vorgang nennt man Sonophorese.

 

 

 

21. Schlingtisch

 

 

Der Schlingtisch ist ein medizinisches Therapiegerät in der Physiotherapie, bei dem der Körper oder einzelne Körperteile in speziellen Schlingen an der Decke aufgehängt werden. Dadurch wird die Schwerkraft weitgehend aufgehoben und der Körper fühlt sich schwerelos an. Dies führt zu einer sofortigen Entlastung von Wirbelsäule und Gelenken. Die Therapie bewirkt eine schnelle Schmerzlinderung, entspannt verkrampfte Muskeln und ermöglicht es Patienten, Bewegungen wieder völlig schmerzfrei und ohne Kraftaufwand zu trainieren.

 

 

 

22. Gutscheine

 

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